Bautagebuch - Toms Hütte
Bautagebuch  - Toms Hütte

die Planung 2011

Jaaa..., eine Garage zu bauen, dass kann so einfach sei! Dann geht Mann doch gern ans Werk. Zumal die Zinsen noch günstiger werden wenn der Finanzierungsbedarf unter 60% fällt! Na dann gibts für Mann kein halten mehr. Immerhin soll Mann ja ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen.  

Gesagt, getan! Hausbauvertrag bei Heinz von Heiden unterschrieben, mit Garagenplanung und Bauantrag, aber dem Bau der Garage in Eigenleistung.

die Wirrungen 2012

Doch als es dann ernst wurde haben wir uns doch noch entschieden die Garage eventuell mit bauen zu lassen. Das Angebot war schnell eingeholt und hat auch so gepasst. Doch leider ließ uns die Firma hängen.

Nach mehreren Monaten vertrösten hin und her haben wir uns im Sommer 2012 entschieden der Firma eine letzte Frist zu setzen. Auch diese verstrich. Und wie wir dann feststellen mussten waren auch alle anderen Bauunternehmen bis zur Oberkante voll mit Aufträgen. 

Also wieder zurück zum AUSGANGSPUNKT! Es wurde eine Garage für den Winter 2012/2013 angemietet und im Sommer 2013 ist dann die neue Garage in Eigenleistung gebaut - theoretisch zumindest -.

 

Theorie & Praxis 2013

Das Leben könnte so schön sein...,

doch alle Planungen sind für die Katz,

wenn die Gesundheit fehlt mein Schatz!

 

Nach einem Arztbesuch im März stand eine wichtige Entscheidung auf der Tagesordnung.

Es bestand die Aussicht durch die OP eines renomierten Münchner Professoren eine langjährige körperliche Einschränkung beheben zu lassen. Kein anderer Arzt konnte bis dahin helfen. Kleiner Wehmutstropfen - die OP wird nach Privathonorartarifen abgerechnet! Die BKK verweigerte sich. Auch Anteilig wollte die Krankenversicherung nicht die Kosten übernehmen. Nach ewigem verhandeln mit der Kasse und der Gefahr von unabsehbaren Kosten für den Fall das Komplikationen eintreten, haben wir uns entschieden. Die OP wird gemacht! Die Garage muss warten bis wir wissen ob wir das Geld notfalls doch noch für die nach oben offene Krankenhausrechnung brauchen.  

Doch ist die Welt nicht ganz so schwarz...

Ein Telefonat mit der Privatsekretärin des Professors, in dem wir einen Fixbetrag für die OP versuchen wollten zu verhandeln, brachte die Wendung. Nach einigen Tagen erfolgte ein Rückruf mit einer GUTEN und einer SCHLECHTEN Nachricht. Die Schlechte - ein Fixbetrag ist nicht möglich! Die Gute - der Oberarzt hat sich bereiterklärt die riskante OP durchzuführen.

Damit ist es eine Kassenleistung! Wir können die Garage bauen!!!

Da ich wahrscheinlich auf das Thema nicht noch einmal zurück komme: die OP wahr ein Erfolg auf ganzer Linie - wir sind dem Proffessor für die einzigartige Diagnose, dem Oberarzt für sein ausgezeichnetes Handwerk und dem ganzen Team für die spitzenmäßige Betreuung von ganzem Herzen dankbar.

 

Jetzt wäre ja alles zu einfach, also muss wie bei jeder guten Geschichte die das Leben schreibt auch noch eine Wendung rein.

Die Wendung brachte unser Nachbar, der eines Morgens klingelte und fragte ob ich unser Auto aus der Einfahrt fahren könnte. Er würde Baumaterial geliefert bekommen und würde das gerne über unsere Einfahrt hinter sein Haus transportieren.

Ein guter Nachbar hilft gern! Auto raus auf den Randstreifen gestellt und wieder zurück an die eigene Arbeit.

Was der gute Mensch nicht erwähnte; er ließ sich riesige L-Streine liefern und setzte auf den Millimeter genau an die Grundstücksgrenze ein 3m langes Hochbeet. Das er dabei den Vermessungspfahl meiner Garage verrückte und auch noch meinen Frostschutzkies von meinem Grundstück verbaute sollte mich offenbar nicht stöhren. Denn mein Missfalllen schien ihn direkt zu verwundern.

 

Ein neues Problem tat sich damit auf. Das Hochbeet in der nun errichteten Form stand nur wenige cm neben der neu zu errichtenden Grenzgarage mit geplanten 80cm Fundamenten!!! Also wieder umplanen!!! Die Garage wird nicht in Eigenleistung errichtet sondern von einer Firma gebaut. Dann haben wir nicht den Trödel falls da mit dem Hochbeet irgend etwas passiert.

 

Angebote eingeholt! Auftrag unterschrieben! Nun sollte es losgehen!

Doch nicht mit unserem Nachbarn. Der baute in einer Nacht- und Nebelaktion eine Holzwand auf unsere Seite der Grenze und hinterfüllte diese munter trotz unserer Hinweise und Aufforderungen das zu unterlassen mit Erde. Naja - ich weiß bis heute nicht wie wir so verständnislos sein können. Immerhin hat er ja für den Quadratmeter Baugrund rund 150€ bezahlt. Da muss man jeden Millimeter ausnutzen. Das er unseren Garagenbau damit blockiert interessiert ihn nicht. Baubeginn der Garage verschoben! Schriftlich, per Einschreiben den Rückbau gefordert! In Eigenvornahme nach Fristablauf die Holzwand von meinem Grundstück demontiert und eine Schadenersatzklage eingefangen.

 

A... a... aber,  auch wenn uns bei so viel Gemeinheit die Luft fast weg blieb, der Garagenbau konnte nun losgehen. Denn die 12m lange Holzwand an der Stelle der 8m langen Garagenwand war demontiert und an unseren Nachbarn samt der ordentlich zusammengesammelten Schrauben zurück gegeben.

 

Rund eine Woche vor dem nächsten Baubeginn bekommen wir Post vom Anwalt unseres Nachbarn. Die Grenze sei nicht da wo die Markierungen sind sondern 20cm weiter auf unserer Seite.

Problem!!! Die Garage kann nicht weiter zu uns gerutscht werden. Warum sollten sich die Vermesser ausgerechnet hier getäuscht haben? Und dann gleich so Viele und unabhängig voneinander? 

Nun war aber schon fast Saisonende bei der Firma Beck. Jetzt oder dann erst nächstes Jahr! Nach Rücksprache mit dem Chef der Baufirma entschieden wir uns der Sache erst mal nachzugehen und nichts zu riskieren. Der Bau wurde auf das Frühjahr 2014 verlegt.

Kleine Anmerkung: wir sprechen nicht von einer alten Siedlung, sondern von einem komplett neuen Baugebiet. Das hat sich die Gemeinde echt was kosten lassen. Fast 90 Bauplätze, welche erst im Februar 2012 zur Bebauung frei gegeben wurden. Zuvor durfte kein Steinchen gerührt werden! Und dann so was!  

mit Schwung, und platsch daneben... 2014

Auf gehts!

 

Hä hä häääh! Denkste!

 

Der Garagenbau verzögert sich noch weiter.

Nun streitet unser Nachbar darum der Baufirma den nötigen Platz an der Grenze einzuräumen Zuerst wollte er garnicht einsehen, dass die Arbeiter überhaupt sein Grundstück  betreten. Nach dem wir nun einen Schritt weiter sind, sollte ein Zentimetergenauer Bauraum angegeben werden. Da er aber im Vorfeld schon durch seinen Anwalt in einen Schreiben ans Amtsgericht damit drohte bei Betreten seines Grundstücks Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs zu stellen hielt die Baufirma 1,70m für Gerüst und Umgehungsfläche für das Mmindestmaß.  Nun streitet er nur noch um die 60cm mehr als den 1,10m,den er nach langem hin und her notdürftig bereit ist einzuräumen. Die ganze Geschichte um die Garage ist derart haarsträubend, dass es nicht nur ein eigenes Kapitel wert ist, sondern ein ganzes Buch.

 

Wenn etwas erst mal bei Gericht ist, dann ist das nicht so schnell vom Tisch.

Auch wenn die Richterin Anfang Juni 2014 nun endlich die Grenze in Augenschein genommen  hat, dann hats sich damit aber noch nicht. Es muss erst noch ein Gutachter kommen und sich eine goldene Nase an den zänkischen Streithammeln verdienen. 

 

Ade Garage... , in 2015 ist auch noch Zeit!

 

PS: Die Grenze war, so wie sie ausgezeichnet war, richtig. Beim vor Ort-Termin der Richterin musste unser Nachbar das notgedrungen einräumen. 

2015 - die Sonne geht auf !

Das ist nicht nur so dahin gesagt. Wir haben die Sonne wirklich aufgehen lassen. Und das auch noch mit Jahreszahl. Aber dazu später!

 

Die Richterin war da, der Gutachter war da, und nun  - auch wenn es Keiner mehr glauben mag - DIE BAUARBEITER SIND DA und nun hält Sie nichts mehr auf!

Die Firma Beck hat uns wirklich eine richtig tolle Garage gebaut. Die Arbeiter waren höflich, freundlich und immer voll motiviert  bei der Arbeit. Die Baustelle war immer sauber und ordentlich. Wenn eine Anmerkung erfolgte wurde diese sofort bearbeitet. Alle Schritte wurden abgesprochen. Keine eigenmächtigen Entscheidungen, die dann nicht zu ändern wären. Wir können wirklich sagen der Bau war ein Traum. 6 x 8m, 44° Satteldach, geschliffene Bodenplatte auf Frostschürtze mit Betonzwischendecke zwei Einfahrten 5 Fenster und eine Eingangstür zum Garten hin. Schon fast ein kleines Häuschen.

Ich hätte Sie schon gerne selbst errichtet. Doch so toll wäre das Ergebnis dann sicher nicht geworden. Allein die Fenster in der Giebelwand bei der geplanten Dachkonstruktion so einzupassen brauchte eine aufwendige Ringankerkonstruktion. Wir hörten kein: -das geht nich, oder - das gibts nicht, sondern - ich frage beim Statiker nach was wir machen können.  

 

DANKE der BECK BAU für diese wunderbare Erfahrung. Nun wissen wir das ein Bau auch durch und durch Freude machen kann.

 

Ja und die Sonne? Die leuchtet auf der anderen Giebelwand in strahlendem gelb auf flächig grünem Grund. Und erhellt unser aller Gemüht.

 

Bilder und Details folgen noch.

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