Bautagebuch - Toms Hütte
Bautagebuch  - Toms Hütte

 

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Mittwoch, der 09.12.2015

 

Hallo, alle zusammen...!

Es war wieder ein langes und anstremgendes Jahr in dem es noch immer nicht zu einer Lösung oder eben der gerichtlichen Entscheidung gekommen ist.

Das Gericht hat im August den Beweisbeschluss noch einmal  deutlich erweitert. Seither warten wir auf einen Termin. Der 1. Terminvorschlag Anfang Dezember wurde von der Seite HvH abgelehnt der Zweite wurde auch nichts und nun sind wir Anfang Februar 2016 eingeplant.

 

Seither ist so viel passiert...

 

Die Heizungs/Solarkombi hat sich vom Abgasrohr samt Frischluftansaugung gelöst und es entstand ein Spalt von rund 2,8cm.

Der Bauleiter hat das zwar beim letzten Gutachtertermin fotografiert, aber getan hat sich nichts. Daher hat es unser Anwalt mit in den Beweisantrag aufgenommen. HvH meldete darauf hin ans Gericht, dass alle Mängel bestritten werden.    ???

 

DerSchornsteinfeger drohte die Heizung zu sperren.

 

Vor ein paar Tagen hat nun die Firma Kossick, welche die Heizung im Auftrag von HvH eingebaut hat, wenigstens das Rohr verlängert. Sonst hätten wir nicht heizen können. Das Abgasrohr war nur noch wenige mm mit der Heizung verbunden. Im übrigen sieht sich die Firma Kossick nicht zuständig da keine Anweisungen von HvH vorlagen.

Nicht von Bedeutung scheint zu sein, dass wir den Mangel bereits im Frühjahr2015 sowohl an HvH, den Bauleiter als auch die Firma Kossick gemeldet hatten.

 

Nun warten wir bis Februar auf den Heizungsgutachter, der im März schon einmal da war.

Mit etwas Glück ist das komplette Gutachten des leitenden Gutachters  Mitte März fertig. Im letzten Schreiben ans Gericht ging er davon aus, das bis dahin fertigen zu können. 

 

Also..., all ihr lieben Daumendrücker..., nicht locker lassen. Wir brauchen euch.

 

Der Spuck muss endlich ein Ende finden. Dann können wir unbesorgt alles aufarbeiten und müssen nicht darüber nachdenken ob mann bei Diesem oder Jehnem schon wieder einen Mangel verdeckt oder unzugänglich macht und letztlich darauf sitzen bleibt.

 Dienstag, der 26.05.2015

 

In der letzten Woche war der Gutachter für die Fassade nun endlich vor Ort. Leider konnte er nicht alles begutachten. Der Beschluss des Landgerichts reichte nicht aus. Nun muss unser Anwalt noch eine Erweiterung beantragen. Die abschließende Wertung und damit auch die Ergebnisse aus den vorangegangenen Begutachtungen liegen uns  noch nicht vor.

Dienstag, der 17.03.2015

 

Ja - wir haben nun die gutachterliche Gewissheit - unsere Annahmen wurden  bestätigt. Die schriftlichen Beteuerungen unseres Bauleiters:

".. .die Dämmungen der Rohrleitungen im Estrich liegend wurden überarbeitet und sind in Ordnung nach den Vorgaben der Fa. Heinz von Heiden an die Handwerker. Im EG wurden alle Rohrleitung verdeckt gedämmt, im OG wurden alle Kalt und Warmwasser Leitungen gedämmt nach unserer Vorgabe,.." bekommt für uns nun eine neue Deutungsweise.: Wenn etwas verdeckt ist, dann ist es nicht zu sehen. Und wenn etwas verdeckt gedämmt ist dann ist die Dämmung nicht zu sehen..., oder so ?!

Fakt ist, der Gutachter konnte bei den Kreuzungspunkten der Versorgungsleitungen der Lüftungsanlage mit den Heizungsrohr keine Dämmung feststellen. Hier wurde lediglich verdeckend etwas bauschaumartiges an den Seiten eingebracht. Eine Dämmwirkung zur Bodenplatte ist dadurch nicht gegeben. Im übrigen teilt der Gutachter unsere Auffassung, dass die Heizungsrohre auf der Bodenplatte außerhalb der Dämmhülle verlegt sind. Was dazu führt das unsere Energieberechnung nicht mehr stimmen kann, denn hier wird davon ausgegangen das die Verteilung innerhalb der Dämmhülle erfolgt. Dazu noch der nicht planmäßige Dämmstoffeinsatz (siehe Ausbau). Nun wackelt das KfW Energiesparhaus 70! Hier wird wohl noch ein weiterer spezialisierter Gutachter vom Gericht dazubestellt werden um diese Fragen zu berechnen bzw. seine Stellungnahme abzugeben.

Ich muss wieder los ...

 

Montag, der 16.03.2015

Gutachtertermin

 

Wir haben nun die erste Gutachterhürde  genommen.

Heute war es endlich soweit. Der Hauptgutachter und sein Beisitzer (ebenfalls Gutachter, beide vom Gericht bestellt) kamen heute 10°° um sich den Estrich und den Trockenbau öffnen zu lassen. Der Estrichbauer war schon sehr früh da und hat eine Fliese im Flur herausgetrennt. Zu meinem Erstaunen ist wirklich nicht viel Staub freigesetzt worden. Die Schnittkanten sind super sauber gearbeitet sodass angrenzende Fliesen nicht beschädigt oder irgendwie verkratzt wurden.

Im HWR war es etwas einfacher. Hier war nur ein dicker PVC-Boden aufzurollen und raus mit dem Estrich. Was bei einem Estrichbauer aber auch fein säuberlich zugeht. Mit dem Bleistift und nem Richtscheit angezeichnet und  schwups - genau so sauber wie im Flur. Prima!

Unser Bauleiter war noch garnicht richtig im Haus, da fing er schon an zu Fotografieren. Der Hinweis, dass er dies bitte unterlassen möge führte zur Diskusion welche durch das Wort des Hauptgutachters abgebrochen wurde.

Also steckte er den "Knipser" wieder ein.

Es folgte ein zähes Ringen um einzelne Positionen was nun strittig sei und was nicht. Mühseelig wurde jedes Detail genau aufgenommen und nun geht es an die Arbeit. Melde mich später wieder.

Donnerstag, der 08.01.2015

Nun starten wir ins neue Jahr...

 

Dann beginnen wir mit einer Aktualisierung:

Einer der zwei dazu bestellten Gutachter, genannt Beisitzer, hat Anfang letzten Jahres die Gerichtsakte vom Hauptgutachter zugestellt bekommen und war seither nicht mehr zu erreichen, auch nicht fürs Gericht. Darauf hin wurde vom Landgericht ein Gerichtsvollzieher Ende letzten Jahres mit dem Beitreiben der Gerichtsakte beauftragt und nun sollen auch nur noch Kopien an die Beisitzer ausgereicht werden. Die Aktewar sodann innerhalb von ca 2 Wochen wieder bei Gericht. Warum der Gutachter nicht erreichbar war und auch auf das Bußgeld nicht reagiert hat..., wir wissen es nicht. Uns ist nun ein Jahr verloren gegangen!

 

Doch wir waren nicht untätig.

Frauen haben oft die "Unsitte" Dinge die sie lange quälen ohne Kompromisse aus der Welt schaffen zu wollen. Auch wenn das einen Verlust bedeutet. Männer dagegen können ausharren und abwarten, sind aber nur wenig Einflussreich wenn die Dame des Hauses in Aktion gerät.

In diesem konkreten Fall ist der Dame des Hauses die Hutschnur geplatzt und sie schrieb im Herbst einen langen offenen Brief an die Firma Heinz von Heiden. Darüber wie die Familie unter dem Stress leidet und hat umfassend ihrem Herzen auf vielen Seiten Luft gemacht. Gerne würde ich ihn gleich hier veröffentlichen, doch dazu kommen wir erst später. 

Aus diesem Brief heraus entwickelten sich neue Vergleichsverhandlungen.

Herr von Heiden nahm die Mängel nun in einem persönlichen Gespräch selbst auf und machte sich ein Bild  vor Ort. 

Nicht absprechen kann man ihm eine großes Geschick im Umgang mit Bauherren und eine ausgetüftelte Strategie. Die ich später noch ausführlich beschreiben möchte.

 

Mir geht nur gerade die Zeit aus...

Ich werde in den nächsten Tagen den Eintrag fortsetzen. Es ist sehr Umfangreich.

 

Prosit Neujahr !

Willkommen in 2015 - auf dass uns das Jahr mehr Ruhe, Frieden und endlich unsere Garage bringen mag.

Aktuelles:

Nachtrag unter - was spricht für HvH

Neues vom Landgericht!

Mängelbeseitigung

 fällt aus,

dafür flattert ein

Mahnbescheid

 von HvH ins Haus!

HAPPY NEW YEAR!

Lüftungsanlage umgeht

den Wärmetauscher

Haus kühlt aus &

Heizung kocht

Sommerbypass!!!

HOTEL statt Eigenheim?!

Bauzeitenplan

aktualisiert

Fensterbau

die IV.

vom Richtfest

 bis zur gescheiterten 

Hausübergabe

ist alles jetzt

unter AUSBAU zu finden

FRUSTIGER LEERLAUF

statt

ENDSPURT

Hausübergabe

gescheitert!

WIR TRETEN AUF DER STELLE

E I S Z E I T

ohne Heizung